Transportbeton

Transportbeton
 

Resistenzbeton: Beton nach Eigenschaften
Wesentliche Eigenschaften des Betons sind die Verarbeitbarkeit des Frischbetons, die maximale Korngröße der Gesteinskörnung, die Druckfestigkeit (ausgedrückt als Druckfestigkeitsklasse) sowie die Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen (ausgedrückt als Expositionsklasse). Der Hersteller ist für die Bereitstellung eines Betons der den technischen Anforderungen und geforderten Eigenschaften verantwortlich. Die Anforderungen an den Beton werden vom Kunden mitgeteilt.


Dosierbeton: Beton nach Zusammensetzung (Dosierbeton)
Unter Dosierbeton versteht man Beton, dessen Ausgangsstoffe und Zusammensetzung, dem Hersteller (Beton Lana GmbH) vom Kunden vorgegeben werden, z.B. der Zementgehalt, der Zusatzmittelgehalt oder Angaben der Sieblinie bzw. des Größtkorns. Der Hersteller ist für die Lieferung eines Betons mit der festgelegten Zusammensetzung verantwortlich.


Leichtbeton und Isolierbetone mit Förderpumpe (bis 80m)
Als Leichtbeton bezeichnet man Beton mit einer Trockenrohdichte unter 2000 kg/m³. Er wird mit künstlich erzeugter Gesteinskörnung oder Gesteinskörnung aus natürlichen Steinen hergestellt. Wärmedämmender Leichtbeton ist wegen seiner guten Dämmeigenschaften im Hochbau aus bauphysikalischer und wirtschaftlicher Hinsicht oft eine günstige Alternative zum Normalbeton.

Die gegenüber Normalbeton verminderte Rohdichte wird generell (eine Ausnahme ist hierbei Schaum- oder Porenleichtbeton) erreicht durch:

  • bleibende Hohlräume zwischen der Gesteinskörnung (Haufwerksporen)
  • Verwendung von poriger leichter Gesteinskörnung.

Leichtbetone finden für den konstruktiven Ingenieurbau mit mittleren und hohen Betonfestigkeiten häufig als Stahlleichtbetone Verwendung. Diese können wesentlich leichter als Normalbeton sein  aber gleichzeitig hohe Druckfestigkeiten aufweisen. Für ihre Herstellung werden fast ausschließlich Blähtone und Blähschiefer als Gesteinskörnungen verwendet.

Polybeton: Mit Polybeton können auf relativ einfache Weise Isolierestriche, Isolierungen von Zwischenräumen sowie Ausgleichs – und Auftragslagen realisiert werden. Die Herstellung ist mit niedrigstem Gewicht (200 bis 250 kg/m³) und hohen Wärmedämmvermögen problemlos möglich. Mit einer etwas höheren Dichte sind Festigkeiten bis 2,5 N/mm² erzielbar.


Selbstverdichtender Beton (SVB)
Der so genannte „selbstverdichtende Beton“ (SVB ist ein Hochleistungsbeton, der ohne Einwirkung zusätzlicher Verdichtungsenergie allein unter dem Einfluss der Schwerkraft praktisch bis zum Niveauausgleich fließt, entlüftet sowie die Bewehrungszwischenräume und die Schalung vollständig ausfüllt.

Durch das völlige Entfallen der Verdichtungsarbeit wird die Lärmbelastung deutlich verringert, die Situation am Arbeitsplatz verbessert, der Personalbedarf reduziert und die Einbaugeschwindigkeit des Betons erhöht.


Sichtbeton
Als Sichtbeton werden Betonflächen bezeichnet, deren Oberflächen sichtbar bleiben und deshalb besondere ästhetische Anforderungen zu erfüllen haben. Die Ansichtsflächen von Sichtbeton stellen das Spiegelbild der Schalung dar, daher wird auf die Herstellung der Schalhaut, auf Material, Struktur und Schaltrennmittel sowie auf den fehlerfreien Einbau des Betons besonderes Augenmerk gelegt.

Betone für Sichtbetonbauteile müssen aus besonders hochwertigen Ausgangsstoffen hergestellt werden, eine spezielle Betonzusammensetzung und gute Verarbeitbarkeit aufweisen. Die Produktion erfordert exakte Arbeit im Herstellerwerk und darf nur mit niedrigsten Dosierschwankungen erfolgen.


Pigmentierter Beton
Ein wichtiges Element für die Gestaltung von Sichtbetonfassaden ist deren farbliche Gestaltung. Durch den Einsatz verschiedener Pigmente zur Betoneinfärbung besteht die Möglichkeit, Transportbeton in unterschiedlichen Farbnuancen wie schwarz, rot, grün oder gelb zu liefern.


Wasserundurchlässiger Beton
Teilweise oder vollständig ins Erdreich eingebettete Betonbauteile können die Funktion der Wasserundurchlässigkeit grundsätzlich auch ohne zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen übernehmen („Weiße Wanne“). Die maximale Wassereindringtiefe beträgt in der Regel weniger als 50 mm bzw. bei höherer Widerstandsfähigkeit 30 mm. Hierfür müssen wasserundurchlässige Bauteile aus einem speziell zusammengesetzten Beton hergestellt werden.


Weiße Wanne
Als Weiße Wanne bezeichnet man ein Bauwerk, das wasserundurchlässig ist. Die Außenwände, Bodenplatte und Decke werden dabei mit wasserundurchlässigem Beton hergestellt, wodurch keine zusätzliche Abdichtungsschicht und auch keine Drainagen benötigt werden. Außerdem müssen Fugendichtungen an den Arbeits- und Dehnfugen eingebaut werden, sowie die Begrenzung der Rissbreite des Stahlbetons auf höchstens 0,2 mm, je nach Wasserdruck berechnet werden.


Hochfester Beton
Beton mit einer höheren Druckfestigkeitsklasse als C50/60 wird als hochfester Beton bezeichnet. Er zeichnet sich durch ein dichtes, kapillarporenarmes Gefüge aus und wird hauptsächlich bei hohen Druck- und mechanischen Beanspruchungen eingesetzt.
Durch den Zusatz von Hochleistungsverflüssigern, sehr feinen Zusatzstoffen (Silikat-Stäube) und speziellen Gesteinskörnungen ist es möglich, Betone hoher Festigkeit herzustellen.


Spritzbeton
Spritzbeton ist Beton, der mit Druckluft in Rohrleitungen oder Schläuchen zu einer Spritzdüse befördert wird, durch die der Beton flächenartig aufgetragen und dadurch gleichzeitig verdichtet wird. Insbesondere im Tunnelbau bei der Sicherung freigelegter Fels- oder Lockergesteinsflächen, aber auch bei der Sanierung und Verstärkung von Beton- und Stahlbetonkonstruktionen hat dieses Betonierverfahren eine große Bedeutung.


Einkornbeton/Dränbeton
Dränbeton ist ein haufwerksporiger, hohlraumreicher Beton für Entwässerungsaufgaben. Die Haufwerksporen ergeben sich durch Verwendung einer eng begrenzten Korngruppe, wobei die Einzelkörner nur an den Kontaktstellen durch dünne Zementsteinschichten miteinander verkittet werden.

 
Schwerbeton
Schwerbeton ist ein Beton, dessen Rohdichte über 2,8 g/cm³ liegt. Er wird durch Zusätze von Baryt, Eisenschrott oder Eisenerze wie Magnetit oder Hämatit und als Strahlenschutzbeton zur Abschirmung von Röntgen- und Gammastrahlung verwendet. Dies macht häufig eine weitere Abschirmung überflüssig. Außerdem eignet sich Schwerbeton als Ballastgewicht, zum Beispiel für Krankontergewichte, Brückenwiderlager usw.


Faserbeton
Durch Zumischen von Fasern können bestimmte Eigenschaften des Betons wie Grünstandfestigkeit, Zugfestigkeit, Schlagfestigkeit, Sprödigkeit, Verformungsverhalten (Duktilität) und Reißneigung, verbessert werden. Die Fasern sind in der Matrix (Zementstein) eingebettet und behindern je nach Fasertyp vor allem die Bildung und Ausbreitung von Rissen im jungen Beton bzw. im Festbeton.
Praktische Bedeutung haben bisher nur Kunststoff-, Glas und Stahlfasern erlangt.


Unterwasserbeton
Unterwasserbeton ist Beton, der unter Wasser eingebaut wird. Damit sich der Beton beim Betonieren nicht entmischt, sind besondere Betonierverfahren, wie das Benutzen von ortsfesten Trichtern (Kontraktorverfahren) oder der Einsatz von Betonpumpen, notwendig. Der Beton muss ein gutes Zusammenhaltevermögen und eine gute Verarbeitbarkeit aufweisen. Dazu sollte der Zementgehalt mindestens 350 kg/m³ betragen. Unterwasserbeton wird insbesondere bei Schlitzwänden und im Grundwasser als Sperrschicht bei Bodenplatten verwendet.


Beton für massige Bauteile
Bei massigen Bauteilen ist besonders auf die Temperaturänderungen infolge Hydratationswärme zu achten, die zur frühen Rissbildung und damit zur Beeinträchtigung der Dauerhaftigkeit führen können. Bei der Herstellung kommen daher spezieller Zemente und Zusatzstoffe zur Anwendung.


Kunststoffmodifizierte Beton
Bei kunststoffmodifziertem Beton können bis zu 50 % der Zementmasse an Kunststoffdispersionen aus Epoxidharz, Polyesterharz, Acrylharz, Latex u.a. zugegeben werden. Mit ihm können die beim Faserbeton genannten Eigenschaften, vor allem aber auch die chemische Widerstandsfähigkeit, wesentlich verbessert werden. Es ist allerdings zu beachten, dass die spannungsabhängigen Verformungen im Allgemeinen wesentlich größer werden.


Rezyklierter Beton
Rezyklierte Gesteinskörnungen sind Baustoffe die durch Aufbereitung von geeigneten Baurestmassen gewonnen werden und als Zuschlag zur Herstellung von Beton geeignet sind. Geeignete Baurestmassen können aus Betonbruch oder aus Bauschutt bestehen.

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